Ich könnte ja wetten, dass der ein oder andere bei Google fluchen wird, dass Microsoft mit seiner gestrigen Vorstellung der Apps für SkyDrive diesmal Google einen Schritt voraus war.

Nachdem Microsoft also mit einem 7 GB (bzw sogar 25 GB)  Cloud-Storage vorgelegt hat, blieb Google nicht viel über, als das ewig vermutete Google Drive jetzt endlich der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der wirklich große Wurf ist es meiner Meinung nach aber nicht – ein Alleinstellungsmerkmal fehlt. Es ist somit eine weitere Möglichkeit seine Daten in der Cloud zu speichern und über ein Desktoptool zwischen verschiedenen PCs synchron zu halten. Im Prinzip wurde eigentlich nur GoogleDocs um die Offline-Synchronisation erweitert.

In Sachen Speicherplatz ist Google etwas knauseriger als Microsoft: Das Google Drive bietet euch 5 GB kostenlosen Speicher – mehr Space kostet.

Alles in allem keine so großartige Sache – diesmal muss man ehrlich sagen: Etwas zu spät um wirklich große Wellen zu schlagen Google…

 

Gerade bei Cashy gelesen, dass Microsoft endlich eine Desktopsoftware für SkyDrive veröffentlicht hat. Bei Bedarf sogar nicht nur für Windows sondern auch für Macs.

Hier ist nun endlich die automatische Ordnersynchronisation über mehrere PCs möglich – eben genau wie Dropbox. Kurz getestet und für echt praktisch empfunden.

Microsoft ist in Sachen Space auch recht großzügig: Für neu angemeldete User gibt es immerhin stolze 7 GB Speicher (bei einem Dateilimit von 2 GB).

Das schöne: Wer bereits SkyDrive User ist, kann per Mausklick sein erstmal auf 7 GB gesenktes Limit wieder auf 25 GB erhöhen:

Ein guter Zug von Microsoft – und ja offensichtlich diesmal sogar rechtzeitig, bevor Google mit einer vergleichbaren Lösung auf den Markt kommt (auch wenn schon seit Ewigkeiten Gerüchte um solche ein gDrive durchs Netz irren).

03.11.2011

In meinem ersten Archos Beitrag erwähnte ich ja bereits in einem Kommentar, dass die Hardware des Archos 70b mit der des bq Voltaire identisch ist, und man die Firmware austauschen könnte.

Da mein Archos in letzter Zeit öfter rumzickte (willkürliches Anschalten, was zu leerem Akku führte), bin ich doch einfach mal einen Selbstversuch mit der “fremden” Firmware eingegangen. Ich muss sagen, ich bin erstaunt, was alles in dem kleinen Archos steckt, wenn man ihn nur lässt.

Die bq Firmware hat eine ganze Reihe von Vorteilen, die man mit dem original Archos Image nicht hat, wie z.B.:

Read more

Wie bereits in meiner Vorstellung geschrieben, hat der Archos 70b eBook-Reader die Unart, ziemlich wählerisch zu sein, was die Anzeige von eBookcovern angeht. Oftmals erscheint einfach nur ein blaues Reader-Bild oder ein ePub/PDF Logo statt des wirklichen Buchcovers.

Das sieht weder schön aus, noch erleichtert es die Übersicht – und deshalb beschreibt dieser Post, wie man mit etwas Arbeit die eBooks so bearbeitet, dass der Archos 70b die Cover korrekt anzeigt.

Versuchsobjekt war Goethes Faust, da man das ePub kostenlos von Project Gutenberg beziehen kann. Das Vorgehen ist allerdings für jedes Buch gleich – das Verfahren lässt sich also auf alle Bücher übertragen.
Wenn man das ePub (ohne Bilder) herunterlädt, per USB auf den Archos unter /Ebooks/Faust.epub ablegt und die USB-Verbindung trennt, wird man sehen: Buch wird erkannt, aber Cover fehlt.

Genau dies möchten wir nun ändern – dafür gibt es zwei Wege: Manuelles Kopieren des Covers und eine Variante mit Calibre. Da ich persönlich die Bücher eh immer zuerst mit Calibre bearbeite, ist Methode zwei die von mir favorisierte. Aber zuerst die manuelle Methode.

Read more

Heute wurde wieder eine neue Pre-Alpha des kommenden Opera 12.00 im Deskopteam-Blog veröffentlicht.

Allen Nutzern der letzten Version würde ich allein wegen folgender zwei Änderungen zum Update raten:

Beide Bugs waren schon recht nervig… Dank Bug1 ist der Browser immer mal wieder hängen geblieben. Dass ließ sich zwar durch minimieren / maximieren wieder beheben, war aber auf dauer doch ätzend.

Bug zwei trat (zumindenst bei mir) noch öfter auf. Jedes mal, wenn ein im Browser-Plugin geöffnetes PDF geschlossen wurde, wurde das Bild nicht geupdated, so dass das PDF noch solange “angezeigt” wurde, bis man entweder den Tab wechselte oder die Bildschirmseite durchscrollte.

Also: Updaten, wenn ihr Next-User seid!

Das eBooks fast auf dem Preisniveau der papiergebundenen Ausgaben liegen (Preisabweichungen von ca. 10% ignorieren wir jetzt mal), sollte schon so ziemlich jedem eBookreader-Besitzer aufgefallen sein. Das ist halt so und lässt sich erst einmal nicht ändern. Allerdings höre ich in diesem Zusammenhang unglaublich oft das Argument “Wir haben ja Buchpreisbindung, da ist das ja klar” – und das ist leider totaler Mist.

Die Buchpreisbindung an sich kann gar nichts dafür, dass eBooks nicht wirklich billig sind – und genau damit soll sich dieser Artikel beschäftigen.

Read more

Update: Da die Kommentare langsam etwas unübersichtlich werden, könnt ihr auch das kleine Forum unter http://blog.d-maass.de/forum nutzen. Das sollte etwas übersichtlicher sein ;) Viel Spaß

Ich liebäugelte schon lange mit der Anschaffung eines digitalen eBook-Readers, allerdings waren meine Anforderungen etwas speziell. Es sollte auf jeden Fall das ePub-Format mit DRM unterstützt werden, um die Onleihe der Bibliotheken nutzen zu können. Des weiteren wäre eine halbwegs funktionierende PDF-Darstellung und die generelle Möglichkeit des Surfens schön. Als nächstes kam das Kostenargument: All zu viel Geld wollte ich für die Spielerei nicht ausgeben. Vor ein paar Wochen bin ich zufällig über den Archos 70b für knapp 100€ gestolpert, der diese Auflagen eigentlich alle ungefähr erfüllte. Da die Investition zu verkraften war, hab ich ihn mir einfach mal zugelegt – und habe es bis jetzt nicht bereut.

Mit diesem Post möchte ich das Gerät kurz (ok.. vielleicht doch etwas länger) vorstellen und ein paar gute und weniger gute Seiten ansprechen, da man im Netz über den Archos 70b nicht so wirklich viel interessantes findet. Falls noch Fragen offen bleiben sollten: Einfach in den Kommentaren stellen. Read more

Gestern wurde im Opera Desktopteam Blog die zweite Pre-Alpha-Version dessen, was wohl einmal die nächste Majorversion (also 12.00) werden soll, zum Testen freigegeben.

Das Blöde: von wirklichen neuen Features ist noch absolut nichts zu sehen – und diese sollte man von einer neuen Major ja eigentlich erwarten. Schließlich geht Opera ja nicht den Weg von Chrome, die ja nur in ganzen Zahlen zählen. Was sich in den zwei Changelogs findet sind eigentlich nur Bugfixes.
Laut eigener Ankündigung, sind die tollen neuen Features aber für spätere Versionen geplant… dann hoffen wir mal, dass den Leuten noch etwas tolles einfällt.

In Sachen Geschwindigkeit fühlt sich Opera immer noch schneller an als Chrome, und auch ein kurzer Peacekeeper-Benchmark bestätigt das:

 

Vor allem zwei Dinge nerven mich momentan allerdings sehr:

Allerdings scheint mir hier die Schuld eher bei Amazon zu liegen… warum auch immer man dort nicht eine simple Opera-Unterstützung gebacken bekommt.  Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass es irgendwann doch noch funktioniert.

Nachtrag: Zum Vergleich noch die Werte von Firefox 5 bzw Firefox 6 Beta 2:

14.06.2011

Wenn man sich die Online-News der letzten Zeit ansieht könnte man meinen, Hacking ist der neue Volkssport. Es vergeht eigentlich keine Woche, an dem nicht ein anderer Anbieter vom Datenschwund durch Hacker berichtet.
Mir fallen auf Anhieb folgende Hacks der letzten Zeit ein:

Eines haben alle diese Hacks gemeinsam: Der wirklich geschädigte sind wir als User – denn es sind unsere persönlichen Nutzerdaten, die von den Server gestohlen wurden und sich jetzt unkontrolliert im Netz herumtreiben.

Selbst wenn man von einen dieser Hacks nicht persönlich betroffen war, oder denk “die geklauten Daten sind jetzt nicht so wichtig” sollte man sich doch mal ein paar Gedanken machen: Read more

So etwas spricht sich im Netz schnell herum und findet auch auf Spiegel-Online seine Erwähnung: Die wohl bekannteste Streaming-Plattform kino.to wurde von den Ermittlungsbehörden dicht gemacht.

Kino.to dürfte den meisten Internet-Nutzern ein Begriff gewesen sein, ob jetzt durch aktive Nutzung oder nicht. Hier gab es so gut wie alle aktuellen Kinofilme oder Serien als kostenlos verfügbaren Onlinestream – dass das ganze nicht legal war, kann man sich ja denken. Neben kino.to hat es auch einige Stream-Hoster erwischt, die wohl entweder direkt von den kino.to Leuten betrieben wurden oder in sehr engem Kontakt zur Seite standen. Read more

Nächste Seite »